Kategorie: Friedrich Flender Viertel

  • Waffelrezepte

    Waffelrezepte

    Vielen Dank für Ihre Teigspende!

    Veganes Rezept

    Das Teigrezept für eine Teigspende ist wie folgt (Für 25 Waffeln):

    • Hefe: 1 Würfel
    • Zucker: 0,5 kg
    • Hafermilch: 1 l
    • Vegane Margarine: 0,5 kg (weich oder zerlassen)
    • Vanillezucker: 50 g
    • Mehl: 1 kg
    • Sprudel: 0,25 l
    • Salz: 1 EL

    Quelle des Originalrezeptes

    Vegetarisches Rezept

    Das Teigrezept für eine Teigspende ist wie folgt (Für 25 Waffeln):

    • 1 kg Mehl
    • 2 pkch Backpulver
    • 250 gr Zucker
    • 2 Pck Vanillezucker
    • 500g Magarine
    • 8 Eier
    • 1 Prise Salz
    • 1 Liter Milch
    • eventuel mit Mineralwasser verdünnen
  • Teilen, Tauschen, Schenken – Sharing is caring

    Carsharing, Werkzeuge, Zeit und Kraft

    Kontaktiere uns

  • Bürgerdatennetze

    Bürgerdatennetze

    Das Logo von Freifunk: Drei Kreise, zwei davon konzentrisch mit leichter Überlappung. Zwei Pfleile, die aufeinander zeigen.CC BY-SA 2.5 Deed

    Freifunk

    Freifunk ist eine gemeinschaftliche Bewegung, die einen freien, gleichberechtigt nutzbaren Netzzugang als gesellschaftlichen Grundstein sieht (Quelle).

    Freifunk verfolgt kein kommerzielles Interesse und unterstützt das Netz ehrenamtlich. Die Vision von Freifunk ist die Verbreitung freier Netzwerke, die Demokratisierung der Kommunikationsmedien und die Förderung lokaler Sozialstrukturen. Freifunk finanziert sich ausschließlich über Spenden und lebt von der Beteiligung engagierter Menschen.

    Für uns im Stadtteil Weidenau ist Freifunk Siegerland relevant. Hier eine Übersicht der bestehenden Netze.

    Was gibt Freifunk konkret?

    • „Freifunk“-Router können Internet teilen und über weitere Freifunk-Router weiterleiten.
    • „Freifunk“-Router schützen rechtlich vor Internet teilen.
    • „Freifunk“-Router bauen einen sicheren VPN-Tunnel auf.

    Es gibt Freifunk-Netze in Weidenau, die für Ausfallsicherheit aufgebaut wurden. Hier hat die Nachbarschaft konkret Internetanbieter gewechselt, um viele, unterschiedliche zu haben. Wenn ein Anbieter ausfällt, dann hat versorgt das Freifunknetz weiterhin über die anderen Anbieter. Das war schon mehrfach notwendig und hat Home-Office-Arbeitende geholfen.

    Was gibt ein Stadtteil der Freifunk-Bewegung?

    Nur ehrenamtliches Engagement, Mitgliedsbeiträge und Spenden sind, was die Freifunk-Bewegung gerne annimmt.

    Freifunk Siegerland und seine Übersichtskarte.

    Freifunk aufbauen

    Wir helfen dabei (Kontakt). Wir beraten auch und gegen Tipps zur Aufstellung.

    Lose Liste an Hinweisen:

    • Zuerst sind geeignete Router zu kaufen und zu flashen
    • Das 2,4 GHz-Netz strahlt weiter als das 5 GHz-Netz, allerdings kann das 5 GHz sehr viel mehr an Daten übertragen.
    • Das Netzwerk verbreitet sich am Besten horizontal, weil Decken und Böden aus Stahlbeton die WLAN-Wellen bremsen (Suchmaschinenstichwort „WLAN – Dämpfung„).
    • Wenn Ausfallsicherheit wichtig ist, dann sollten die Router, die direkt am Internet sind (Upload-Router), sich untereinander sehen. Die Upload-Router sollten Zugriff auf unterschiedliche Internetanbieter haben: Nicht nur Anbieter, sondern auch Technologien, wie zum Beispiel: Telefonkabel, Fernsehkabel, Glasfaser, Satelit.
    • Erwartungshaltung: Das Internet, welches im Freifunknetz geteilt wird, ist per VPN-Tunnel verschlüsselt und, nun, geteilt (Quelle). Das bedeutet, es ist nicht so schnell und leistungsfähig, wie das Internet, direkt vom Anbieter. Außerdem ist Freifunk eine solidarische Bewegung, also Live-Streaming von Ultra-Hochauflösenden Filmen bremst das gesamte WLAN-Netz ab. Eine Videokonferenz (ohne Video) für die Arbeit im Home-Office, ist aber auf jeden Fall drin. Das Herunterladen von Internetmedien, vorausgesetzt, das ist legal, sollte auch gedrosselt werden.
    • https://media.ccc.de/v/38c3-building-your-first-lora-mesh-network-from-scratch#t=401
    • luftbildsuche.de
    • heywhatsthat.com
    • https://meshmap.net/
    • https://github.com/meshtastic/meshtastic/pull/2339
    Logo des Vereins DARC: Deutscher Amateur-Radio-Club e.V. . Das DARC-Logo ist allen seinen Formen markenrechtlich geschützt. Die Nutzung ist deshalb, vor allem für kommerzielle Zwecke, eingeschränkt. Jedem DARC-Mitglied ist das Recht eingeräumt, dieses Vereinslogo auf seinen Funkbestätigungskarten, seinen Briefbögen, seiner Homepage sowie auf seinen personalisierten Produkten wie T-Shirts zu verwenden.

    Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.

    Neben dem DARC gibt es auch den VFDB, der sich als Verein um Amateurfunk kümmert. Der Ortsverband O16 trifft sich in Eisern, der Ortsverband O55 trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat an der Universität Siegen im Paul-Bonatz-Gebäude und der Ortsverband Z93 traf sich quartalsweise im Gartenhaus.

  • Foodsharing – Lebensmittel teilen

    Erläuterung, wie Foodsharing im Friedrich Flender Viertel funktioniert. Verlinkung auf Foodsharing „Für alle Viertel“, wo mehr generelle Informationen zu finden sind.

  • Highlights

    Denkmal, Musikbunker, Friedrich-Flender-Schule, Hauberg (Wikilink), OGS, Apotheke, Pizza Presto, Vortex, Eisen Ovenhausen, Holz Heinz, Kfz-Werkstatt Althaus, Feuerwehr

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    E-Mail

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  • Nachbarschaftsladen gesucht

    Verweis auf „Alle Viertel“, Nachbarschaftsladen, Union Salon

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  • Das Friedrich Flender Viertel

    • Arbeitsname durch den Nachbarschaftsrat
    • Arbeitsdefinition: 400 meter umrig Gedenken. Erklärung der Ausbreitung
    • Verweis auf
      • Selbstverständnis
      • Demografie
      • Einkommen usw
    • Was kann Nachbarschaft?

  • Gedenken an Friedrich Flender (2025)

    Gedenken an Friedrich Flender (2025)

    Zum zweiten Mal in Folge wurde der Gedenktag im Viertel begangen.

    Zum ersten Gedenktag 2024 mit der vorgetragenen Rede: Link


  • Gedenken an unseren Friedrich Flender vor der Hardt (2024)

    Gedenken an unseren Friedrich Flender vor der Hardt (2024)

    In Weidenau fand für „unseren“ Friedrich Flender vor der Hardt eine Kranzniederlegung statt. Die teilnehmenden Genossinnen und Genossen berichteten von einer angenehmen und interessanten Veranstaltung.

    Sie fand am Dienstag, den 26.03.2024 von 19 bis 20 Uhr statt. Der Ort war sein Denkmal auf dem Friedrich Flender Platz. Nachbarn hatten einen kleinen Blumenkranz, eine kleine Grabkerze, eine Rede und ein paar Getränke organisiert.

    Der Bitte der Organisierenden die vorgetragene Rede hier zu veröffentlichen, kommen wir gerne nach. Nachbarn haben weitere Übersetzungen eingereicht: Türkisch.


    Rede

    Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
    Genossinnen und Genossen,
    Freundinnen und Freunde,
    liebe Anwesende,

    ich freue mich sehr, dass ihr heute Abend mit mir hier seid.

    Eine gute Rede besteht aus einer Begrüßung, einem Hauptteil und einem Schluss.

    Um die Begrüßung abzuschließen und bevor ich auf den Hauptteil komme, erkläre ich kurz den weiteren Verlauf dieser Veranstaltung:
    Nach meiner kurzen Rede zu unserem Friedrich Flender vor der Hardt wird ein Kranz niedergelegt und eine Kerze in seinem Gedenken angezündet. Nach kurzem Schweigen, lade ich euch ein, mit mir eine Kleinigkeit zu trinken und den Abend ausklingen zu lassen

    Wer war Friedrich Flender vor der Hardt?

    Nun, er war sicherlich einer von uns.

    Am 30. März 1674 in „vor der Hardt“ geboren, grob hier in der Nähe unweit der Hüttengemeinschaft „Hardt“. Damals gab es hier keinen gewachsenen Ortsteil Weidenau, sondern sieben, eigenständige, lose vernetzte Hüttengemeinden, eine davon hieß eben „Hardt“.

    Er wuchs er auf um ein Siegerländer Hammerschmied zu werden, wie sein Vater Hans Henrich Flender vor der Hardt auch einer war. Seine Mutter hieß Anna Katarina und ähnlich wie seine Mutter hieß auch seine Frau, Katarina. Katarina und Friedrich hatten drei Kinder.

    Unser Friedrich war auch Anteilseigner der bergrechtlichen Gewerkschaft „Weidenauer Gewerke“. Diese Gewerkschaft bestand also aus mehreren Bergbauzechen, um vermutlich vor Allem Eisenerz abzubauen. Gemeinsam als Kumpel versuchten sie der harten Steinkruste ihre Schätze abzuringen und damit ihr Leben hier zu bestreiten.

    Damals wie heute war das Leben hier nicht einfach.
    Damals wie heute waren die Menschen hier Nachbarn und Freunde.
    Sie halfen sich gegenseitig und feierten zusammen.

    Damals wie heute war das Leben nicht ausschließlich aus Natur gegebenen Gründen hart, fordernd und schwierig.
    Damals wie heute macht vor allem die herrschende Klasse den Menschen das Leben besonders schwer.

    Für unseren Friedrich war es vor Allem der Aristokrat Wilhelm Hyacinth von Nassau-Siegen, Fürst zu Oranien und Nassau-Siegen. Seine despotische Herrschaft in Siegen war von Verschwendung, exorbitanter Besteuerung, Willkür und Grausamkeit geprägt.

    Es kam zu Unzufriedenheit und Aufständen hier und in der Region. Dennoch erließ Wilhelm Hyacinth am 8. November 1706 ein Edikt, wonach jedem, der die neuen, exorbitanten Steuern nicht zahlen wollte, der Kopf abzuschlagen sei.

    Trotz dieser unmenschlichen Drohung gingen die mutigen Aufstände gegen seine Herrschaft weiter.

    Unser Friedrich kämpfte gemeinsam mit den Anderen gegen die finanziellen Belastungen. Er sah die Ursache in der Misswirtschaft des Fürsten. Es gab mehr und mehr Proteste und Steuerstreiks.

    Der für Wilhelm Hyazinth schmerzhafteste Widerstand war die Verweigerung der Bürgerinnen und Bürger seine gigantischen Steuern zu bezahlen und dass unser Friedrich die zwei folgenden Dinge tat:

    • Erstens, reichte er eine schriftliche Beschwerde beim Wiener Reichshofrat ein.
    • Zweitens, reichte er eine weitere, schriftliche Beschwerde beim Chef von Wilhelm Hyazinth ein. Der Chef war Joseph I, Fürst aus dem Hause Habsburg, König von Böhmen, Ungarn und Kroatien und römisch-deutscher Kaiser. Das hatte gesessen!

    Also ließ Wilhelm Hyazinth am 26. März 1707, dem heutigen Jahrestag, den mutmaßlichen Anführer der Aufständischen, unseren Friedrich, willkürlich verhaften.

    Drei Tage später wurde unser Friedrich, Ehemann und Vater dreier Kinder, im Oberen Schloss von Siegen, ohne jegliche Verhandlung, hingerichtet. Ein schrecklicher Justizmord.

    In der Folge diesen Mordes durch Wilhelm Hyazinth, kam es hier zu einem derartigen Volksaufstand, dass der Kaiser Joseph I. sich gezwungen sah eine kaiserliche Kommission einzusetzen.

    Die Kommission tagte und führte vier wichtige Entscheidungen aus:

    • Erstens, Wilhelm Hyazinth am 20. April 1707 wurde abgesetzt und war nicht mehr Fürst hier.
    • Zweitens, wurde unser Friedrich feierlich beigesetzt.
    • Drittens, wurde die Unschuld unseres Friedrichs bestätigt und sein Ansehen wieder hergestellt.
    • Viertens, musste Wilhelm Hyazinth eine lebenslange Ehrenschuld erbringen, also eine hohe, lebenslange Rente für Friedrichs Familie, also seine Frau Katarina und ihre drei Kinder aufbringen.

    Aber unser Friedrich Flender vor der Hardt, Ehemann, Vater, Kumpel, Nachbar und Freund, blieb tot.

    Warum gilt unser Friedrich als eine der wichtigen Persönlichkeiten der Geschichte der Stadt Siegen?

    Sicherlich ist das Organisieren eines Aufstandes im kargen, friedfertigen Siegerland eine besondere Leistung. Es wird allerdings nur vermutet, dass er der Anführer des Aufstandes war. Bestätigt sind seine oben genannten schriftlichen Beschwerden. Offensichtlich ist der Mord ohne Verhandlung eine unglaubliche menschliche Tragödie.

    Reicht uns das, um ihn zur wichtigen Persönlichkeit zu machen?

    Für mich ist unser Friedrich eine wichtige Persönlichkeit der Stadt Siegen, des Ortsteils Weidenaus und vor Allem unserer Nachbarschaft, weil er uns hier in seinem Gedenken zusammen kommen lässt. Gerne auch nächstes Jahr wieder.

    Wenn wir nun den Kranz niederlegen und die Kerze entzünden, dann lasst uns daran denken, dass unser Friedrich nicht alleine war. Er hat mit den seinen und der Nachbarschaft gelebt, geschafft und gefeiert.

    Er hat die Ungerechtigkeiten seiner Zeit erkannt und sich dafür eingesetzt, in Schrift und Tat.

    Er hat sich, gemeinsam mit Anderen, so verhalten, dass die herrschende Klasse nicht mehr ungerecht regieren konnte, sondern reagieren musste.

    Also, lasst uns gemeinsam leben, schaffen und feiern, so wie es unser Friedrich mit den Menschen hier damals tat.

    Lasst uns gemeinsam leben, schaffen und feiern, so wie es in vielen und abervielen Jahren hier noch getan werden soll.

    Friedrich Flender vor der Hardt, für dich und für die Aufständigen, legen wir nun einen Kranz nieder und entzünden dir eine Kerze.


    Friedrich Flender Stehle mit Gedenkkranz und -kerze und Fahne der FAU.